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Autonom zuhause leben
- so lange wie möglich

Könnte so etwas auch in Mitte gehen?

Im Alter verlieren wir bei Krankheit oder Immobilität rasch an Muskelmasse. Stürze sind dann häufig die Ursache für eine Heimunterbringung. Fehlende soziale Kontakte (Einsamkeit) gelten als eine wichtige Ursache für sinkenden Lebenswillen und Krankheitsempfinden.

Aus diesem Wissen kommt ein Konzept für Vorsorge: Ältere Menschen, Ehrenamtliche, versehen mit  der Kenntnis einfacher Übungen zu Muskelaufbau und Bewegungsabläufen bieten eine aufsuchende soziale Begleitung mit Zeit und Herz an. Damit können Hochaltrige zuhause ihren Lebensmut, ihre Bewegungssicherheit und ihre Fähigkeiten zur Selbstversorgung weitgehend behalten. Auch nach Stürzen muss so der Krankenhausaufenthalt nicht mit Heimeinweisung enden.

So etwas geht einstweilen nur ehrenamtlich, weil die staatlichen Leistungen auf selbständig Hilfesuchende ausgerichtet sind, weil Krankenkassen bei Hochaltrigen Prävention und Rehabilitation vernachlässigen, und weil die Armut der Kommunen aufsuchende soziale Dienstleistungen nahezu unmöglich macht.
So etwas organisierte ein pensionierter Arzt in Rödental, einer Kleinstadt im Südwesten Deutschlands innerhalb von zehn Jahren – ehrenamtlich. In dieser Kommune musste ein geplantes Pflegeheim nicht gebaut werden. Trotz wachsender Anzahl Älterer sank der Bedarf an Plätzen in Pflege- und Altersheimen spürbar.

Ob sich für den einen oder anderen Kiez in Mitte auch solch ein ambitionierter Arzt im Unruhestand finden ließe?

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