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Bänke fördern statt Banken
Auf der Ideenwerkstatt des Quartiersmanagements Moabit Ost wurde es im November 2013 angesprochen:

Bänke fördern statt Banken!

Nicht nur, aber vor allem alte Menschen schaffen es oft nicht, längere Wege zu Fuß zu gehen, ohne sich zwischendurch auszuruhen. Auf einem kleinen Stück der Müllerstraße gibt es das: Etwa alle 300 m eine Bank mit Rückenlehne am Rand des Fußweges, wo man sich hinsetzen kann, ohne etwas konsumieren zu müssen.

Die Idee: Geschäftsleute stellen eine Ausruhbank vor ihrem Geschäft auf und übernehmen die weitere Pflege derselben und das Bezirksamt verlangt keine Straßennutzungsgebühren dafür. Ganz nebenbei könnte dort auch nachbarschftliche Kommunikation gepflegt werden..
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Das QM Moabit West nahm sich der Idee an und entwickelte ein Projekt daraus. Das Amt reagierte ... und verlangte detaillierte Angaben zu Aufstellplätzen, Einzelanträge für Aufstellgenehmigungen und kündigte Gebühren an.

Auf der Beratung des Ausschusses für Soziale Stadt am 18.7.2014  bekundeten die Bezirksverordneten mehrerer Parteien ihren Unterstützungswillen für die Idee und der Statdrat versprach Prüfung.

Im Sommer 2015 hat sich irgendwie etwas geändert: Im Sprengelkiez wurden fünf Bänke beschafft und Geschäftsleute gewonnen, die diese vor ihren Läden aufstellen und betreuen wollen. Das Amt verlangt Gebühren. Die Aufstellung wird damit verhindert.

Im Quartier Moabit stehen allerdings inzwischen an die zwanzig Bücherbänke im öffentlichen Raum, auf denen man auch Platz nehmen kann...



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